Zigarre

Hoyo de Monterrey LCDH Elegantes

Ein wunderschönes Format! Dem ein oder anderen bekannt von Cuaba oder der Partagas Presidentes. Zu finden ist sie exklusiv bei den Las Casas del Habano. Im Internet meist ausverkauft.

Dieses Exemplar ist mir beim Gang durch den Humidor sofort ins Auge gestochen. Im „toten Winkel“ steht ein kleines Kistchen Hoyo de Monterrey LCDH Elegantes. Anscheinend hatten die vorherigen Aficionados nur die Cohibas und Montecristos im Regal daneben im Blick. Drei Hoyo Elegantes liegen noch in der Kiste und lassen mein Herz hüpfen. Ich beende den Einkaufsbummel und mach mich sofort an das Tasting der Hoyo.

IMG_2931

Optisch hat mich die Zigarre auf Anhieb überzeugt. Selbst ihr etwas unsauber gerolltes Deckblatt verzeihe ich ihr sofort. Kaltgeruch stark geprägt von Zedrelen Holz in Kombination mit den typischen Kuba-Noten.

Im Gegensatz zu den Cuabas, die diese speziellen Formate förmlich gepachtet haben, hat die Hoyo de Monterrey LCDH Elegantes von Anfang an einen nahezu perfekten Zug! Kein lästiges vorsichtiges Anrauchen, sondern gleich Genuss in vollen Zügen. Die Aromen sind schwer zu definieren, aber schlichtweg lecker und genau das, was man unter Kuba versteht. Bis zum zweiten Drittel entwickelt sich die Zigarre sehr schön. Danach bleibt sie konstant im „Geschmack“ und wird zum Schluss, auf der Höhe der zweiten Bauchbinde, bitterer.

Die Zigarre ist unglaublich gelungen. Ausgewogen, aromatisch und braucht kein Aging mehr. Absolute Kaufempfehlung. Kuba at its best!

…el emperador

Camacho American Barrel-Aged Toro

Es gibt Zigarren, an denen führt einfach kein Weg vorbei, man muss sie probieren. Dazu gehörte für mich definitiv die American Barrel-Aged Serie von Camacho. Wie der Name vermuten lässt, spielen die USA dabei eine Rolle und zwar in der Form, dass es sich bei Deckblatt, Umblatt und einem Teil der Einlage um amerikanischen Tabak handelt. Der übrige, honduranische Teil der Einlage wurde in Bourbon-Fässern gereift, mit dem Ziel der Zigarre ein entsprechendes Aroma mitzugeben. Solche Sperenzchen lässt man sich natürlich gut bezahlen: Für das Toro-Format der Serie werden 13,80 € fällig.

Camacho American Barrel Aged Toro.jpg

Optisch ist die Zigarre eine Wucht. Dunkles, robustes und sauber verarbeitetes Connecticut Broadleaf Deckblatt gepaart mit zwei für die „neuen“ Camachos typischen, knalligen Zigarrenringen. Der Kaltgeruch ist entgegen der Optik eher zurückhaltend. Lediglich aus dem Fuß strömt ein betörender, süßlicher und an Schokolade erinnernder Duft.

In den ersten Zügen zeigt die American Barrel-Aged dann sofort eine enorme Präsenz und liefert ein kräftiges Aroma mit Anklängen von Leder und vor allem Holz (etwa Bourbon-Fass?). Gleich zu Beginn des Smokes ersticken sowohl das perfekte Zugverhalten als auch die satte Rauchmenge jeglichen eventuellen Zweifel an der Verarbeitungsqualität bereits im Keim. Die in meinen Augen fast etwas harsche Anfangsphase fährt dann im ersten Drittels etwas herunter und die Aromen werden weicher. Mit der Zeit gesellt sich eine Art von Würze hinzu, die leider im Laufe des Zweiten Drittels in einen beißenden, kratzenden Geschmack umschlägt. Karamellige Süße, Vanille oder sonstige an Bourbon erinnernde Noten? Leider Fehlanzeige. Erst auf den letzten Zügen kann die Zigarre das Ruder noch ein Stück weit herumreißen. Das Kratzen verschwindet und es zeigen sich wieder verstärkt die weichen, angenehmen Aromen von Holz und Leder, ergänzt durch erdige Nuancen.

Fazit: Meine Erwartungen waren hoch, keine Frage. Nichtsdestotrotz ist die Art und Weise, wie die Camacho American Barrel-Agend Toro diese nicht erfüllen konnte, einfach nur schwach. Das Bourbon-Fass-Aging, welches immerhin das primäre Kaufargument dieser Zigarrre ist, konnte ich kaum bis gar nicht wahrnehmen. Abgesehen davon, war der tatsächliche Geschmack nicht ganz mein Fall. Lediglich Optik und Verarbeitung konnten mich überzeugen. Für mich ist diese Zigarre schlichtweg Durchschnitt und mit ihrem Preis von 13,80 € maßlos überteuert.

…el rey

Maravilla Edicion Limitada Robusto

Schlägt man Maravilla im Brockhaus nach, so liest man dort Folgendes: „Langweilige 08/15-Zigarre aus der Dominikanischen Republik.“ … das steht dort natürlich nicht, wäre jedoch meiner Meinung nach der korrekte Eintrag. Aber alles der Reihe nach…

Maravilla Edicion Limitada Robusto

Wie die Zigarre selbst stammt auch die Einlage der Maravilla Edicion Limitada Robusto aus der Dominikanischen Republik. Deck- und Umblatt kommen aus Ecuador. Optisch ist die Zigarre mit ihrem sauber verarbeiteten, glatten Deckblatt und den beiden aufwändigen Zigarrenringen eine echte Schönheit. Beim Entfernen der Banderole am Fußende fällt mir jedoch auf, dass das Deckblatt an dieser Stelle vom Torcedor leicht beschädigt wurde. Der Kaltgeruch ist mild, kaum wahrnehmbar und gibt sich hölzern sowie leicht süßlich.

Beim Abtasten merke ich, dass die Maravilla knallhart gerollt ist und auch die ersten Züge bestätigen dies mit einem ambitionierten Zugwiderstand. Nur durch Double-Puffs entlocke ich der Robusto eine einigermaßen ausreichende Rauchmenge. Geschmacklich zeichnen sich holzige sowie strohige Noten ab, die Zigarre ist dabei allerdings sehr mild und schlichtweg schwach auf der Brust. Im Mund hinterlässt der Rauch einen dezent cremigen Nachgeschmack. Leider ist das auch schon alles, was ich an dieser Stelle berichten kann, denn die Maravilla zeigt weder aromatische Entwicklung noch Finish… nicht einmal im Ansatz.

Fazit: Glatte 6 € kostet die Maravilla Edicion Limitada Robusto. Ihre äußere Verarbeitung wirkt deutlich wertiger. Die inneren Werte, sprich die Raucheigenschaften, habe ich im Bundle-Bereich schon weitaus besser gesehen. Geschmacklich mag sie für Einsteiger ganz angenehm sein, für fortgeschrittene Aficionados einfach nur flach und langweilig.

…el rey

RoMa Craft Tobac Wunder|Lust Robusto

Die Macher von RoMa Craft Tobac haben sich die Herstellung von Zigarren in herausragender Qualität und überschaubaren Mengen auf die Fahne geschrieben. So soll auch die Serie mit dem etwas eigenartigen Namen Wunder|Lust die Aficionados durch ihre Erstklassigkeit überzeugen. Die Zigarren werden in Nicaragua gefertigt, wo sie aus einem brasilianischen Mata Fina Deckblatt, einem indonesischen Umblatt und einer geheimen Einlage vollständig von Hand gerollt werden.

RoMa Craft Tobac Wunderlust 1

Optisch erfüllt die Wunder|Lust Robusto wohl jeglichen Premiumanspruch. Das Deckblatt kommt dunkel-schoko-braun daher, die Blattadern sind sehr fein und kaum fühlbar. Auch die Verarbeitung lässt einen die mit 8,80 € bepreiste Zigarre eher auf den doppelten Betrag schätzen. Schnell einen Eiskaffee dazu bestellt und rein ins Vergnügen!

Der Kaltgeruch steht dem Getränk in nichts nach und umschmeichelt meine Nase mit kraftvollen, „dunklen“ Aromen, die ich mit Kaffee- und Kakaobohnen assoziiere. Zudem schwingt eine stallige Komponente mit. Trotz frühlingshafter Brise weist die Wunder|Lust Robusto eine schöne Flammannahme auf und liefert über einen angenehm leichten Zugwiderstand eine ordentliche Portion Rauch.

Geschmacklich startet sie sofort kernig, kräftig und vollaromatisch durch. Wie im Kaltgeruch lassen sich die Aromen am besten mit Kaffee und dunkler Schokolade beschreiben. Hinzu kommt eine ordentliche Würze, die aber keineswegs als Schärfe zu interpretieren ist. Die Zigarre verfügt über mehr als genug Aroma und Power, um sich neben dem cremigen Eiskaffee zu behaupten.

Der anfangs noch einwandfreie Abbrand leidet im weiteren Rauchverlauf stark unter dem Wind, was gelegentliches Korrigieren mittels Feuerzeug unumgänglich macht. Geschmacklich tut das dem Genuss jedoch keinen Abbruch. Die Wunder|Lust wird gefühlt mit jedem Zug runder, besser, leckerer. Die Würze wird schließlich von einer Süße abgelöst, die Kaffee- und Schokonoten werden zunehmend „röstiger“.

RoMa Craft Tobac Wunderlust 2

Das letzte Drittel legt in Sachen Aromenintensität weiter nach und stellt darüber hinaus noch eine nussige Komponente ins Bild. Auch wird die Zigarre hier noch einmal kräftiger und sorgt so für ein schönes, sättigendes Finish.

Fazit: Ich bin begeistert! Lange habe ich keine bessere Zigarre, die nicht aus Kuba stammte, geraucht. Die RoMa Craft Tobac Wunder|Lust Robusto hat einfach alles. Sowohl tolle, vielseitige und vor allem intensive Aromen als auch eine außergewöhnlich gute Verarbeitungsqualität. Sie ist schön kräftig, zugleich aber auch nicht zu kräftig. Muss man unbedingt probiert haben!

…el rey

The Oscar by Oscar Valladares

And The Oscar goes to…….. ME!

Nachdem „The Leaf“ erfolgreich in Deutschland eingeführt wurde, erscheint nun vom gleichnamigen Hersteller „The Oscar“. Ebenfalls in der bekannten Tabakblatt Umverpackung. Wie bereits bei der Leaf, macht es den Anschein als bekäme die Zigarre eine besondere zusätzliche Note durch diese Verpackungsart. Wie dem auch sei, schön anzusehen ist sie allemal.

20170402_183702.jpg

Die hier getestete Robusto lässt einem mit ihrem Geruch nach Vollmilchschokolade schon das Wasser im Mund zusammenlaufen, hinzu kommen noch Kräuteraromen in Richtung Thymian.

Im Mund begeistert uns die Zigarre dann mit milden, erdig-nussigen Tönen. In meinen Notizen steht „rund, rund und rund“, denn dieses Exemplar hat eine wirklich wunderbar angenehme Balance, bei der keine Kante zu erschmecken ist.

Jeder Zug begeistert aufs Neue mit einer sehr guten und cremigen Rauchausbeute. Mit einem Preis von knapp über 12 € ist dieser Blend, der sich aus Nicaragua und Honduras Tabak zusammensetzt, allerdings zu teuer für meinen Geschmack. Aus diesem Grund wird es für mich keinen Wiederholungskauf geben, probiert haben sollte man sie dennoch.

20170402_183822

…el príncipe

Perdomo Bourbon Barrel Aged Maduro

Bourbon und Zigarre? Grundsätzlich eine hervorragende Kombination! Aber wirkt sich die Zigarren-Lagerung in einem Bourbonfass auf den Geschmack aus? Perdomo sagt ja! Nicht umsonst werden die Zigarren 6 Monate in den Fässern gelagert.

Über die Qualität der Verarbeitung brauchen wir nicht groß Worte zu verlieren, denn das Traditionsunternehmen setzt sich selbst einen sehr hohen Maßstab.

20170401_142357

Die Bauchbinde, auch wenn diese am Ende des Tages nichts an der Zigarre ändert, finde ich dennoch sehr ansprechend und gelungen.

Die Zigarre verströmt einen überdurschnittlich süßen Geruch. Natürlich! Maduro ist bekannt für diese Süße, aber in derartiger Intensität schreibe ich diese Note ganz klar der Lagerung zu. Man kann hier das Fass förmlich riechen.

Auch geschmacklich überzeugt mich diese NicaPuro, sie ist unheimlich rund im Aroma und bietet hier eine ausgewogene Ausbeute an Maduro typischer Süße. Diesen Flavour behält sie sich auch bis zum Schluss bei.

Besonders begeistert hat mich die Kraft der Zigarre. Trotz all der Ausgewogenheit hat sie im Backup noch etwas Drehmoment für uns zu bieten, soll heißen man, bekommt noch ordentlich Nikotin-Schub mit und die ein oder andere Schärfe und Würze. Daher empefehle ich diese Zigarre eher nicht zum Einstieg in das Zigarre rauchen.

Ob die oben genannten Punkte aus der Lagerung resultieren, behalte ich mir vor. Alles in Allem bekommt man hier für rund 10 € eine Top Zigarre, die einem viel zu bieten hat. Absolute Kaufempfehlung!

…el príncipe

Casa Magna Colorado Belicosos

Update:

>Letztes Jahr hat die Don Tomás Clasico Robusto den ersten Platz meiner Lieblings-Alltagszigarren erlangt. Verdrängt wurde damals die Casa Magna Colorado Belicosos auf den zweiten Platz. Nun kommt es zu einem Rematch um die Krone.

img_1286

Mittlerweile hat sie ein paar Jahre auf dem Buckel. Der Kaltgeruch ist aber immer noch so intensiv wie am ersten Tag. Die Bauchbinde und das rustikale, dunkle Deckblatt begeistern noch immer. Die Aromen von Espressosatz, dunkler Schokolade und einer zarten Süße haben sich noch enger aneinander angenähert. Die Zigarre wirkt viel runder. Die kritische Phase beginnt bei diesem Format meistens im letzten Drittel. Aber diesmal kein Durchhänger, sondern ein betörend schöner Smoke bis hinter die Bauchbinde. Wunderbar. Nicht genug für den ersten Platz, aber dafür eine echte Jugendliebe.<

IMG_20140318_175736IMG_20140219_143437

Backround:

Die Zigarren Marke Casa Magna ist eine Kreation des Zigarren-Blenders Manuel Quesada. Die Marke ist unterteilt in die drei Linien: Colorado, Oscuro und Domus Magnus. Produziert wird in der Fabrik von Nestor Plascencia in Esteli, Nicaragua.

Die hier getestete Casa Magna im Belicosos Format entstammt der Colorado-Linie. Diese Linie wird nur aus nicaraguanischen Tabak gefertigt und ist somit eine Puro.

Es weht kein Wind an diesem Nachmittag, die Sonne steigt langsam wieder hinab, am Himmel nur der einzelne Kondensstreifen eines Flugzeuges auf dem Weg ins Sorgenlose. Es ist Sommer. Der Blick schweift behäbig über die Szenerie und stockt plötzlich vor diesem Erscheinungsbild. Die Augen wandern langsam an den Kurven eines sonnenverwöhnten Körpers empor. Der goldene Anzug schimmerte matt auf ihrer Haut. Ein Anblick, nur schwer in Worte zu fassen und schlicht bestechend durch Traummaße von 15,87cm Länge und einen Durchmesser von 2.14cm.

Auf fast ähnliche Weise ist es zu dieser Liebesgeschichte gekommen. Aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters und Liebe macht blind. Daher nun die harten Fakten:

Tasting:

Die Zigarre wirkt auf den ersten Blick sehr rustikal, aber durch ihr dunkles, von groben Adern durchzogenes, leicht ölig schimmerndes Deckblatt auch wieder edel. Die schön spitz zu laufende Belicosos-Form unterstreicht diesen Eindruck und verleiht ihr, trotz der Größe ein filigranes Auftreten. Die goldene Bauchbinde kontrastiert sehr ansehnlich mit dem dunklen Colorado-Deckblatt.

Der Kaltgeruch ist kräftig, würzig wobei Schoko- und Stallaromen dominieren wozu sich eine leichte süße Note gesellt. Das Anschneiden der Zigarre macht besonders Spaß, da durch das spitz zu laufende Format die Möglichkeit gibt zwischen einer kleinen oder großen Mundöffnung zu variieren, ohne dass dabei das Deckblatt einreißt oder zerfledert. Das Ringmaß erfordert ein großflächiges Anzünden, wobei das robuste Deckblatt auch einige Ausrutscher verzeiht ohne unschöne Kokelspuren aufzuweisen.

Der erste Zug ist bereits voller Aromen und zeigt von Anfang an, dass der geringe Preis von 4,60€ und die nicht-kubanische Herkunft keinen Abbruch tun. Schokolade, der Geruch von dumpfen, abgebrühten Espresso-Satz und eine leichte Süße im Mund sind zu schmecken und riechen. Die Stärke ist gerade richtig, um die Aromen zu begleiten. Die Rauchausbeute ist mittel bis stark und lässt einen cremigen und weißen bis leicht bläulichen Smoke zu Tage treten.

Fast mit jedem Zug entwickelt sich das Aroma ein wenig weiter, weg von der süßlichen Schokolade in Richtung eines leicht kräftigen, pfeffrigen Smokes, wie man ihn aus Nicaragua kennt. Etwas über der Hälfte ist der Aroma-Zenit überschritten und die Zigarre lässt immer unverkennbarer ihre Herkunft durchscheinen. Die anfängliche Süße ist verschwunden und das Aroma geht in Richtung von zuckerfreier Schokolade mit über 75% Kakao-Anteil gepaart mit einer dominanten Weiß-Pfeffer-Note.

Wer es stark und pfeffrig mag kann diese Zigarre (von möglichen Abbrand-Fehlern o.ä. abgesehen) fast bis zum Ende der Bauchbinde rauchen. Dabei sollte man Ihr die nötige Beachtung schenken, da Sie auf den letzten Zentimetern zum Tunnelbrand neigt. Im Mund bleibt ein angenehmer Geschmack zurück, der sich sogar am darauffolgenden Tag noch erahnen lässt. Eine wirklich tolle Zigarre, die den Vergleich mit mancher hochpreisigen Zigarre nicht scheuen muss. Wobei hier keinesfalls die neue Premium Grand Cru Elite dargestellt werden soll, denn das will sie gar nicht sein. Wer Vergleiche mit Cohiba, Montecristo oder ähnlichen, zumindest preislichen Premium Marken zieht, hat diese Zigarre nicht verstanden. Hier wurde schlichtweg eine wunderbare Zigarre kreiert, die sich preislich für den Alltag eignet aber auch tiefgründig genug ist, um den Abend bei einem gemütlichen Glas Rotwein zu begleiten. Bei den verschiedenen Tastings haben sich unter den Rotweinen vor allem Nebbiolo und Syrah als gut geeignete Begleiter erwiesen.

Dieser Casa Magna Colorado Belicoso wurde von Tag Eins an Liebe geschworen und auch mit einer Kiste bekundet. Es gibt nur wenige, die ihr nicht verfallen sind.

Fazit:

Die Casa Magna Colorado Belicosos ist eine mittelkräftige, sehr gut verarbeitete Zigarre, die rein objektiv durch ihre Größe, Geschmack und das unglaubliche Preisleistungsverhältnis glänzt. Nebenbei besitzt sie auch ein wirkliches Reifepotenzial. Besondere Empfehlung für Nicaragua-Fans!

Übersicht:

Preis: 4,60 €

Einlage: Nicaragua

Umblatt: Nicaragua

Deckblatt: Nicaragua

Länge: 15,87 cm

Durchmesser: 2,14 cm

Zugwiderstand: mittel-leicht

Abbrand: gerade und gleichmäßig

Rauchdauer: mittel-lang

Rauchentwicklung: mittel

Geschmack: schokoladig, süßlich, Espresso

Preis/Leistung: Sehr gut-Überragend

Trinkbegleitung: Rum (Ron Botran), Wein (Syrah, Carignan oder Nebbiolo)

…el emperador