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Hat bei Ihnen alles gepasst? Waren sie zufrieden?

Das sind Fragen, die wir im Alltag, beim Restaurantbesuch, leider meist nur mit einem flapsigen „ja“, „alles bestens“, „danke“ oder „sehr gut“ beantworten. Unser Feedback, welches für ein gutes Restaurant das Maß aller Dinge sein sollte, verschwimmt dann mit all jenen, welche „ja“ sagen aus reiner Höflichkeit, denen, die „ja“ sagen und es so meinen, aber auch nicht konkret werden und denen, die „ja“ sagen, aber „nein“ meinen, dennoch zu faul oder schüchtern sind, Kritik anzubringen.

Um nicht in dieser Masse unterzugehen, hier nun eine umfänglichere Antwort auf die Fragen.

Es handelt sich um ein Abendessen im „Restaurant Sebald“, welches sich im Nürnberger Burgenviertel befindet. Das Ambiente ist hervorragend abgestimmt. Die Rottöne an den Wänden und die Beleuchtung wirken sehr entspannend. Die Raumakustik ist für ein Restaurant perfekt, es wird kaum Schall zurückgeworfen, wodurch man sich sehr angenehm unterhalten kann ohne einen lästigen Geräuschpegel übertönen zu müssen. Auch das Personal ist gut ausgebildet und sehr zuvorkommend.

imageIch will nicht länger um den heißen Brei herumreden… heißen Brei gibt es allerdings nicht auf der Karte. Diese ist auf wenige, immer wechselnde Gerichte beschränkt. Sie sind so gut abgestimmt, dass man wirklich die Qual der Wahl hat, da einem einfach alles zusagt. Meine Wahl für die Vorspeise fiel auf Vitello tonnato und hat direkt die Begeisterung entfacht. Ein absolut hohes Maß an Qualität!  Man schmeckt die frischen, hochwertigen Zutaten auf den ersten Bissen heraus. Das Fleisch zart, die Thunfischcreme perfekt abgeschmeckt und sämig. Dabei auch eine recht üppige Portion für eine Vorspeise.
imageDie Entscheidung beim Hauptgang fiel auf Kalbsfilet mit Steinpilzen und Linguine. Der „normale“ Deutsche ist ja oftmals erst geschockt, wenn es keine Soße bei so einem Gericht gibt. Aber bei so fein ausgewählten Zutaten bedarf es keiner „Panscherei“. Das Kalbsfilet war medium und perfekt auf den Punkt gebracht, ebenso wie die Pilze, die noch schön bissfest sind. Die Nudeln al dente, wie es sich gehört. Auch diese Portion war ausreichend im Umfang. Dazu wurde der wirklich passende Rotwein empfohlen, um den Gang perfekt zu machen.

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imageAls Nachspeise gab es dann noch eine creme brulee, die zwar nicht so anspruchsvoll ist, aber dennoch den hohen Maßstab einhielt und das Essen wunderbar abrundete.

Hervorzuheben ist noch das Rinderfilet meiner Begleitung. Ich selbst esse sehr oft Rinderfilet, weshalb ich es nicht bestellt habe, aber so ein zartes Fleisch habe ich noch nicht erlebt! Rinderfilet ist ja von Haus aus weich, aber dieses Stück Fleisch hat mich in eine neue Dimension katapultiert. Und der Schokoladenkuchen hat auch den Geschmack von Schokolade ein Stück weit neu geprägt.

imageFazit: Natürlich bekommt man das alles nicht für kleines Geld, dennoch stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut. In Relation zu Luxus-Nobel-Sterne-Restaurants bekommt man hier trotzdem eine vernünftige Portion und mit Sicherheit einen Standard, der sich nicht verstecken muss. Wer in der Gegend ist, sollte es nicht versäumen dem Restaurant-Sebald einen Besuch abzustatten.

…el príncipe

Rausch Trinidad Selection Mini Sticks

Die Zartbitterschokolade Trinidad Selection der Firma Rausch kann mit einem 80%igen Kakaoanteil aufwarten. Wie der Name schon verrät, stammen die für sie verwendeten Kakaobohnen aus Trinidad. Genauer aus der Region Gran Couva. Die Besonderheit dieser Schokolade, die gleichzeitig auch Ausdruck ihrer ausergewöhnlich hohen Qualität ist, liegt in der Verarbeitung der Bohnen. Diese werden zunächst sonnengetrocknet, bevor sie anschließend geröstet werden. Durch diesen Ablauf soll der Schokolade eine einzigartig pure, intensive Aromatik verliehen werden. Und tatsächlich konnte mich die Rausch Trinidad Selection beim Tasting gänzlich überzeugen. Zuerst schmeckt man eine herrliche Bitterkeit, die dem hohen Kakaoanteil geschuldet ist. Selbige trocknet den Mund förmlich aus. Dann, nach wenigen Sekunden entwickeln sich diese bitteren Noten zusehends hin zu einer traumhaften Süße, welche von natürlichen Schokoladenaromen getragen wird. Insbesondere ist mir auch die Nachhaltigkeit des Geschmacks positiv aufgefallen. Selbst nach einigen Zügen an der Zigarre schwingt im Hintergund noch eine schwache Schokoladennuance mit, die perfekt das Geschmacksbild der Zigarre ergänzt.

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Tipp: Jetzt stellt sich einem natürlich die Frage, zu welcher Art Zigarre diese Schokolade passt. Meiner Ansicht nach, kommen als Geschmackspartner nur kräftigere Zigarren in Betracht. Auf Grund der intensiven Aromatik der Zartbitterschokolade, würde diese milde Zigarren schlichtweg übertünchen. Ich selbst würde die Schokolade entweder als Gegenpol zu würzigen Zigarren, denen selbst jedwede Süße fehlt, nutzen, oder als Ergänzung zu monoton schmeckenden Zigarren, deren beschränkte Aromenpalette durch die Schokolade erweitert und so das Raucherlebnis interessanter gestaltet wird.

…el barón